Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Insgesamt 84 Tore erzielte der 1.FC Köln in der vergangenen Zweitligasaison. Allein davon gehen 55 Treffer auf das Konto von Jhon Cordoba, Simon Terodde und Anthony Modeste. Auch in der 1. Bundesliga sollen die drei Angreifer den Kölnern zum Erfolg verhelfen. Im Auftaktspiel verlor das Team von Achim Beierlorzer mit 1:2 in Wolfsburg. Beim VfL kamen die Kölner zu lediglich drei Torchancen. Modeste durfte dabei von Beginn an ran, Terodde wurde im späteren Spielverlauf eingewechselt. Der klubinterne Rekordeinkauf Cordoba ist nach einer Rotsperre erst am Freitag gegen den BVB wieder spielberechtigt. Dann kann der Kolumbianer wieder auf seine eigene Art weiterhelfen.
Das Fehlen von Jhon Cordoba machte sich in Wolfsburg stark bemerkbar. Der 26-Jährige war in der letzten Saison gemeinsam mit Simon Terodde Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Kölner. Nach abgesessener Rotsperre ist es sehr wahrscheinlich, dass er am Freitag gegen den Tabellenführer aus Dortmund von Anfang an auf dem Platz stehen wird. Vor allem Trainer Achim Beierlorzer sieht ihn in einer wichtigen Rolle. „Er ist gerade im Umschaltspiel einer unserer schnellsten Spieler in der Offensive. Es kann sein, dass Jhon eine wichtige Rolle spielt“, wird 51-Jährige vom „kicker“ zitiert. Im Gegensatz zu seinen Sturmkonkurrenten fällt der Kolumbianer trotz seines wuchtigen Körpers durch größere Laufdistanzen auf, in denen er wichtige Räume für die Mannschaft öffnet.
Mit seiner Emotionalität reißt Jhon Cordoba auch viele Fans mit. Besonders in einem Flutlichtspiel gegen einen eigentlich überlegenen Gegner könnte der Angreifer durch seine Art das Stadion aufheizen. Dass er durch seinen temperamentvollen Einsatz, teilweise auch gefährdet ist vom Platz gestellt zu werden, weiß auch sein Trainer. „Deshalb habe ich mit ihm Gespräche geführt. Diese Emotionalität ist enorm wichtig für sein Spiel. Er muss das haben dürfen. Er muss aber für sich auch den Fokus behalten, für die Mannschaft effektiv zu sein und sie mitzunehmen durch seine Art. Da kann ich ihm im Verhalten zu den Schiedsrichtern ein wenig helfen“, erklärt der FC-Trainer. Bereits gegen Dortmund kann Köln wieder auf den bulligen Stürmer setzen. Da die Gastgeber wohl kaum Räume kriegen werden, soll Cordoba besonders im Umschaltspiel eine wichtige Rolle spielen. Mit seiner Schnelligkeit und Durchschlagskraft soll er die spielstarke BVB-Verteidigung in die Bredouille bringen.
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