Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Hinter dem SC Verl liegt eine starke Saison in der dritten Liga. Lange Zeit hielt man mit den Spitzen-Teams der Liga mit. Am Ende landete man auf dem siebten Tabellenplatz. Ein durchaus starkes Ergebnis für den SC. Die laufende Spielzeit verläuft allerdings vollkommen anders. Verl findet sich auf dem 17. Platz wieder und muss um den Klassenerhalt bangen. Im Interview auf der DFB-Homepage hat Trainer Guerino Capretti über die angespannte Lage gesprochen.
Capretti übernahm vor vier Jahren, damals noch in der Regionalliga West, die sportlichen Geschicke des Vereins. Aus einem Abstiegskandidaten Richtung fünfte Liga machte er eine solide Drittliga-Mannschaft. Damit kennt der Coach die wechselhaften Zeiten nur zu gut: „Als ich Mitte April 2017 angefangen hatte, betrug in der Regionalliga West unser Vorsprung auf die Gefahrenzone nur vier Punkte. Allerdings waren auch nur noch sechs Spieltage offen. Das war auch alles andere als einfach. Es ist eine coole Sache, wie sehr wir uns in dieser doch relativ kurzen Zeit als Team und Verein weiterentwickelt haben. Neben meiner Tätigkeit als Trainer war ich bis zu unserem Aufstieg gleichzeitig auch noch Lehrer an einer Realschule. Dennoch will ich nicht drum herumreden: Wir hätten uns zu diesem Zeitpunkt mehr Punkte gewünscht. Und eine bessere Ausbeute wäre auch möglich gewesen. Wir lassen uns aber von der Lage nicht verrückt machen.“
Die überragende letzte Saison sieht er aus Ausreißer nach oben. „Wir wurden vor einem Jahr lange Zeit von einer Euphoriewelle getragen. Der eine oder andere Gegner hatte uns – zumindest unterbewusst – vielleicht ein wenig unterschätzt. Aber auch in der zurückliegenden Saison hatten wir einige schwierige Phasen zu überstehen. Der gute Start war für uns Ansporn, wir wollten uns eigentlich noch länger unter den Spitzenteams halten“, ordnet Capretti den siebten Platz der Vorsaison ein. Das bekannte „verflixte zweite Jahr“ trifft auf die Verler exakt zu. Die letzte Saison war die Aufsteiger-Euphorie-Saison, dieses Jahr ist die dritte Liga ein fordernder Alltag.
Nun will er aber die sportliche Wende schaffen. Den Gang in die Regionalliga will man nicht wieder antreten. Vor allem defensiv will der SCV ansetzen. Übungsleiter Capretti erwartet jetzt vor allem die richtige Hingabe: „Nach Ballverlusten dürfen wir den richtigen Moment nicht verpassen, um nachzusetzen. Ich will bei jedem Einzelnen die unbedingte Leidenschaft und den Siegeswillen zu sehen, damit wir wieder die volle Punkteausbeute einfahren.“
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