Die Gerüchte der letzten Wochen könnten Realität werden: BVB-Kapitän Marco Reus denkt ungeniert über einen Abschied aus Dortmund nach. Der 33-Jährige ist sichtlich verärgert über seine aktuelle Vertragssituation und wirft seinem Klub Respektlosigkeit vor. Aber warum brodelt es zwischen beiden Seiten?
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl könnte den Vertrag des gebürtigen Dortmunders einfach auslaufen lassen. Reus will noch in Marbella ein Gespräch mit dem 42-Jährigen führen. Wie „Sport1“ berichtet, gab es bisher nur einen losen Austausch. Nach „WAZ“-Informationen findet der zweifache Fußballer des Jahres den Umgang mit ihm „respektlos.“
Dass der Bundesligist seit Monaten mit Top-Talent Youssoufa Moukoko verhandelt, nicht aber mit ihm, ärgert den 33-Jährigen, wie „Ruhr24“ wissen will. „Mit Verwunderung nehme man zur Kenntnis, dass mit Youssoufa Moukoko schon lange verhandelt werde, aber mit dem Gesicht des Klubs nicht“, heißt es.
Im Trainingslager vermied der 48-malige Nationalspieler ein klares Dementi zu den Wechsel-Spekulation zu Al-Nassr. „Natürlich schaust du voraus und ich habe nur noch ein halbes Jahr Vertrag. Da wäre es falsch, sich keine Gedanken zu machen“, sagte der Offensivspieler.
Lange schien es, als wäre eine Vertragsverlängerung des „Dortmunder Jung“ eine Formsache. Seit seinem Wechsel zu den Schwarz-Gelben im Sommer 2012 war die Zukunft des dienstältesten Borussen jedoch noch nie so offen wie jetzt.
Reus ist einem Verbleib in Dortmund nicht abgeneigt. Trotz seines fortgeschrittenen Alters hat er immer noch einen hohen sportlichen Wert für das Team. Allerdings ist der Kapitän nicht bereit, Einbußen in seinem Gehalt hinzunehmen. Mit einem Jahressalär von rund zwölf Millionen Euro ist der Mittelfeldspieler Top-Verdiener beim BVB. Berechtigt, so Reus – er müsse sich nach Niederlagen den Medien stellen und bekomme die Enttäuschung ab.
Er sieht sich als das Gesicht von Borussia Dortmund und habe den Klub nie im Stich gelassen. Der BVB ist der Verein seiner Heimat, sein Herzensverein. Dieser möchte ihm jedoch nichts zurückgeben, glaubt der zweimalige Pokalsieger. Schon im November 2022 stellte Reus klar, dass die ausbleibenden Verhandlungen nicht an ihm lägen. Sollten sich die Wege im Sommer trennen, endet eine „echte Liebe“ und der Rechtsfuß könnte tatsächlich Mannschaftskollege von Cristiano Ronaldo werden.
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