Gibt es im Sommer wirklich den Abschied von Thomas Müller vom FC Bayern? Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Müller ist nicht mehr Müller“, kommentierte der geschätzte Kollege Damian Leicher am Mittwoch in SPORT BILD, „es ist im Sommer der richtige Zeitpunkt, um ihn gehen zu lassen.“
Das sah Josef Dieter, genannt Sepp Maier (81) anders. „Solche Spieler wie er machen einen Verein aus, sie sind seine Seele“, sagte der von Müller als Rekordspieler des FC Bayern abgelöste Weltmeister von 1974 bei SPORT1, „mit ihnen verliert ein Klub ein Stück seiner Seele. Ein ziemlich bitteres Ende.“
„Das wäre aus meiner Sicht ein großer Verlust“, sagte Müllers Weltmeister-Kollege und langjähriger Bayern-Weggefährte Philipp Lahm in Wolfsburg, „Thomas ist eine absolute Identifikationsfigur und der Verein lebt auch von Identifikationsfiguren.“
Diese Identifikationsfigur Thomas Müller hat beim FC Bayern München fast alle Rekorde gebrochen.
„Am Sonntag“, schrieb das Kicker-Sportmagazin (Montag-Ausgabe), „beherrschte dann Thomas Müller die Schlagzeilen. Recherchen des Kicker aus sehr zuverlässiger Quelle bestätigen einen Bericht der SPORT BILD von vergangener Woche, dass der zum Saisonende auslaufende Vertrag des 35-Jährigen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr verlängert wird. Demnach gab es bereits vor rund 2 Wochen ein Gespräch zwischen Sportvorstand Max Eberl und der Spielerseite, in dem Müller die Sicht des Vereins mitgeteilt wurde. Müller würde dem Vernehmen nach gern noch ein Jahr dran hängen.“
Thomas Müller hat den bis dahin berühmtesten One-Club-Player der Bundesliga-Geschichte, Karl-Heinz „Charly“ Körbel (70 / „Die Eintracht ist vom Pech begünstigt.“) von Eintracht Frankfurt, hinter sich gelassen.
„Der treue Charly“ lief 731-mal für Frankfurt auf.
Auch James Lee Duncan „Jamie“ Carragher (47), der zwischen 1996 und 2013 insgesamt 737 Spiele für den FC Liverpool absolvierte, hat „Radio Müller“ überholt.
Das wäre zum Einen Jean-Luc Ettori (69) von der AS Monaco. Der Torhüter aus Marseille ging 1975 „im Sakko nach Monaco“.
754 Spiele machte Ettori für die Monegassen, aber in Deutschland kam er durch das Elfmeterschießen in der „Nacht von Sevilla“, im WM-Halbfinale am 8. Juli 1982 gegen die DFB-Elf, zu höherer Bekanntheit.
Seinen größten Erfolg feierte Giuseppe Bergomi (61) drei Tage später gegen Deutschland: Weltmeister mit Italien durch ein 3:1 im WM-Finale von Madrid.
Und dann natürlich er: „Il Capitano“, der ewige Römer Francesco Totti (48), der für die AS Rom 783-mal zu sehen war, u. a. natürlich bei der legendären Serie-A-Meisterschaft 2001.
Ein Leben für den AC Milan, das gilt für Paolo Maldini (56).
Bliebe noch er: Ryan Joseph Giggs (51), der größte One-Club-Player aller Zeiten in Europa.
Wir schalten noch einmal zurück zu „Radio Müller“ und zum Abschied von Thomas Müller vom FC Bayern. „Aus dem Vereinsumfeld heißt es, Müller wurde vertraglich ein Abschiedsspiel zugesichert“, so der Kicker. Das ist ja wohl auch das Mindeste.
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