RB Leipzig

Kevin Kampl – Der etwas andere Keita-Nachfolger

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Die Länderspiele mit Slowenien musste Kevin Kampl wegen einer fiebrigen Erkältung absagen. Seit Dienstag steht der 28-Jährige für seinen Klub RB Leipzig wieder auf dem Trainingsplatz und macht sich fit für die anstehende Liga-Partie beim FC Augsburg. Ein Ausfall hätte der Mannschaft von Ralf Rangnick wohl auch erheblich geschmerzt, denn Kampl hat sich in den letzten Wochen zum unverzichtbaren Lenker im Mittelfeld der Sachsen entwickelt. Und macht damit den Abgang von Naby Keita zum FC Liverpool langsam vergessen.

Kampl – der offensive Sechser

Lange suchten die Verantwortlichen von RB Leipzig in der vergangenen Transferperiode nach einem Ersatz für den nach England gewechselten Keita. Fündig wurde man nicht. Im Werben um Sebastian Rudy zog man den Kürzeren. Und auch Amadou Haidara von Schwesterklub RB Salzburg konnte man nicht von einem Sommer-Wechsel in die Bundesliga überzeugen. Also musste sich Trainer Rangnick eine neue Lösung einfallen lassen.

Diese scheint in Kampl aktuell gefunden. Der ehemalige Mittelfeld-Partner von Keita weiß als Sechser, Achter oder Zehner zu überzeugen. Er selbst sieht sich als „offensiver Sechser“, wie der in Solingen geborene Mittelfeldspieler gegenüber dem „kicker“ verrät. Während er neben seinem ehemaligen Teamkollegen die eher defensivere Rolle inne hatte, kommt der Slowene im neuen System eher „nach vorne, zu Abschlüssen, zu Pässen und zu Assists. Das ist eine meiner Stärken.“

Kampl: „Als Mannschaft den Verlust über das Kollektiv kompensieren“

Nach lediglich einem Tor und insgesamt fünf Assists in 39 Pflichtspielen in der vergangenen Saison steht Kampl in der laufenden Spielzeit nach 13 Einsätzen schon bei zwei Toren und fünf Assists. Die neue Rolle scheint ihm also zugute zu kommen. Dennoch stellt der 28-Jährige klar: „Du kannst Naby nicht eins zu eins ersetzen. Nach so einem Weggang musst du als Mannschaft noch enger zusammenrücken und versuchen, den Verlust über das Kollektiv zu kompensieren. Das gelingt uns ganz gut, glaube ich.“

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