Seit Januar 2016 ist der Oliver Mintzlaff alleiniger Geschäftsführer der RasenBallsport Leipzig GmbH. Nun hat der 42-Jährige im Interview mit dem ‚kicker‚ über die Champions-League-Saison, Ralf Rangnick und die 50+1-Regel gesprochen.
In die erste Champions-League-Saison des 2009 gegründeten Vereins ist man bedenklich schlecht gestartet. Nach überzeugendem Start gegen AS Monaco und verdienter Führung durch Emil Forsberg in der 33. Minute, kassierte man direkt im Anschluss den Ausgleichstreffer (34.) – es blieb beim 1:1. Danach folgte die Auswärtspartie gegen Besiktas Istanbul. Man fand von Anfang an nicht in die Partie hinein und kassierte so in der 11. Minute ein Tor von Ex-Hoffenheimer Ryan Babel. Auch danach wurde es im „lautesten Stadions Europas“ nicht besser. Es folgte kurz vor der Halbzeit das 2:0 für die Türken. Mintzlaff sagt über den Start in der Königsklasse: „Die Champions-League ist für uns eine Expedition, ein großes Abenteuer. Es war doch klar, dass wir in dieser ausgeglichenen Gruppe nicht einfach durchmarschieren werden.“ Der Funktionär spricht auch die Bedeutung der anstehenden Heimpartie gegen den portugiesischen Meister FC Porto an: „Das Porto-Spiel ist schon wichtig. Selbst wenn wir in der Champions-League ausscheiden würden, wäre dies trotzdem nicht gleichbedeutend mit einer nicht erfolgreichen Saison.“
Oliver Mintzlaff unterstreicht die Wichtigkeit der 50+1-Regel, fordert allerdings auch eine Veränderung: „Die 50+1-Regel hat absolut ihre Daseinsberechtigung. Und sie hat dem deutschen Fußball bis jetzt viel mehr geholfen als geschadet. Nichtsdestotrotz dreht das Rad weiter. Es ist wichtig, für Investoren interessanter zu werden. Zugleich darf es nicht ein, dass Investoren den Fußball als Spielzeug betrachten. Wir brauchen eine Regel, die die Tür für Investoren öffnet, den deutschen Fußball in seinem Kern aber weiter schützt.“ RB Leipzig wird seit seiner Gründung jedoch immer wieder vorgeworfen, nur ein „Marketingspielzeug“ für den Investor und Getränkehersteller Red Bull zu sein.
Oliver Mintzlaff ist fester Überzeugung, dass Sportdirektor Ralf Rangnick auch über 2019 hinaus bei den Roten Bullen bleibt: „Wir hatten uns darauf verständigt, dass wir nach der Transferperiode in Ruhe darüber sprechen. Dies war vor wenigen Tagen erstmals der Fall. Ich bin mir sicher: Ralf Rangnick wird über 2019 hinaus bei uns bleiben.“
Auch der Vertrag von Oliver Mintzlaff selbst läuft 2019 aus. Darauf angesprochen wirkt der 42-Jährige aber eher ausweichend: „Das entscheidet der Aufsichtsrat, wir haben über dieses Thema noch nicht gesprochen, und es gibt da ja auch gar keine Eile.“
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