Beim SV Werder Bremen steht Nabil Bentaleb ganz oben auf der Liste. Sein aktueller Arbeitgeber Schalke 04 bestätigte zuletzt, dass sich die beiden Klubs bereits in Verhandlungen befinden. Doch ein möglicher Wechsel innerhalb der Bundesliga ist deshalb weit mehr als eine reine Formalität. Auch weil die Hanseaten wohl nicht die einzigen sind, die ein Auge auf den vielseitigen Mittelfeldmann geworfen haben.
Werder würde Bentaleb gerne für eine Saison ausleihen. Für den kommenden Sommer möchte man sich an der Weser zudem eine Kaufoption sichern. Schalke würde den 24-Jährigen hingegen gerne direkt verkaufen. Allein aufgrund dieser Verhandlungpositionen ist ein Transfer zu den Grün-Weißen derzeit schon überaus ungewiss. Nach Informationen der „Bild“ kommt es für die Norddeutschen aber noch dicker.
Demnach sollen auch zwei Vereine aus dem Ausland im Rennen um Bentaleb mitmischen. Beide Klubs sollen deutlich mehr finanzielle Möglichkeiten als die Bremer haben. Konkrete Angebote sollen aber noch nicht vorliegen. Die Schalker fordern als feste Ablöse angeblich zwölf Millionen Euro für den Algerier. Für Werder ist die Summe definitiv nicht zu stemmen. Die Pläne der Königsblauen sind allerdings mehr als verständlich.
Nicht nur, dass „transfermarkt.de“ Bentalebs aktuellen Marktwert auf 13 Millionen Euro taxiert. Alles in allem soll den Schalkern seine Verpflichtung vor drei Jahren satte 22,5 Millionen Euro gekostet haben. Der Linksfuß kam von den Tottenham Hotspurs in den Ruhrpott und konnte sein enormes Potenzial zudem auch immer wieder andeuten. Zudem läuft der Vertrag von Werders Wunschspieler in Gelsenkirchen noch bis 2021. Aufgrund etlicher Eskapaden mitsamt mehrfachen Suspendierungen machte Bentaleb jedoch auch immer wieder Negativ-Schlagzeilen.
Als wäre all dies nicht schon genug, stellt Bremen auch Bentalebs aktuelles jährliches Salär von fünf Millionen Euro vor enorme Probleme. Von den Werder-Profis verdient Davy Klaassen mit 3,5 Millionen Euro Jahresgehalt derzeit am meisten. Sollten sich die Schalker also nicht dazu bereit erklären, Bentaleb auch in Bremen mitzubezahlen, müsste der 1,87-Meter-Mann im Falle eines Transfers finanzielle Einbußen hinnehmen. Ein Trumpf für Sportdirektor Frank Baumann: Einem Bericht des „Weser-Kurier“ zufolge will der nach seiner Reha aktuell noch in Frankreich weilende Bentaleb nach einem Treffen mit den Bremen Verantwortlichen unbedingt zu Werder.
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