Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt – ein Duell um die europäischen Ränge. Die Eisernen sind im Vorteil: mit einem Sieg könnten sie den Frankfurtern enteilen. Heimstarke Gastgeber empfangen auswärtsstarke Gäste. Am Sonntag steigt um 17.30 Uhr das direkte Aufeinandertreffen.
Union Berlin konnte in dieser Saison bisher 44 Punkte einfahren. Mit einem Sieg würden die Köpenicker für die Eintracht fast uneinholbar sein. Nach dem Sieg im Hauptstadtderby können die Unioner befreit aufspielen. Im eigenen Stadion verloren die Berliner nur zwei der vergangenen 30 Spiele – ein unglaubliche Quote. Mit einem Dreier gegen die Hessen kann die Mannschaft von Urs Fischer auf Tabellenplatz sechs springen. Offen bleibt, wo der Fokus der Eisernen liegt: In der Liga spielen sie um das europäische Geschäft, am Mittwoch könnten sie gegen RB Leipzig ins DFB-Pokal-Finale einziehen.
Eintracht Frankfurt dürfte aus dem „Jahrhundertspiel“ gegen den FC Barcelona Mut schöpfen. Zeit zum Ausruhen bleibt den Frankfurter allerdings nicht: Die Hessen müssen in Berlin gewinnen, um letzte Chancen zu haben, sich über die Liga für das kommende Jahr international zu qualifizieren. Auswärts ist das Team von Oliver Glasner zwar stark (fuhr fünf mehr Punkte ein als im eigenen Stadion), konnte zuletzt aber drei Ligaspiele in Folge keinen Sieg feiern. Ein Erfolg gegen die Unioner wäre umso wichtiger.
Stammkeeper Luthe (nach Erkrankung) kehrte unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining von Union Berlin zurück. Dennoch dürfte er für das Spiel gegen Frankfurt noch nicht bei 100 % sein und könnte Rönnow noch den Vortritt lassen. Auch ein Einsatz von Ujah ist fraglich. Der zuletzt gesperrte Jaeckel (nach 5. Gelbe Karte) wird wohl in die Startelf rücken. Alternative wäre Heintz. Ansonsten kann Urs Fischer im ersten Spiel nach dem Hauptstadtderby auf alle Spieler zurückgreifen.
Eintracht Frankfurt muss auf Stammtorwart Trapp (Bänderdehnung im Handgelenk) verzichten – für ihn wird Grahl zwischen den Pfosten stehen. Lenz (nach Wadenverletzung) ist dafür wieder eine Option. Ersatztorwart Ramaj (Meniskus-OP) und Sow (Kniereizung) fehlen weiterhin. Die Aufstellung der Hessen hängt ganz davon ab, wie gut die Spieler den Europa League-Auftritt gegen den FC Barcelona verkraftet haben. Rotation möglich.
1. FC Union Berlin: Rönnow – Jaeckel, Knoche, Baumgartl – Trimmel, Khedira, Gießelmann – Haraguchi, Prömel – Becker, Awoniyi
Eintracht Frankfurt: Grahl – Tuta, Hinteregger, Ndicka – Jakic, Rode – Knauff, Kostic – Lindström, Hauge – Borré
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