Ozan Kabak hat eine turbulente erste Profisaison hinter sich. Erst avancierte er bei Galatasaray Istanbul zum unangefochtenen Stammspieler und brachte seinen Namen so auf das Radar vieler Topklubs. Dann zog es den türkischen Innenverteidiger im Winter nach Stuttgart, wo er mit dem VfB monatelang gegen den Abstieg kämpfte. Letzendlich stiegen die Stuttgarter ab und für Kabak scheint es im Sommer eine erneute Veränderung zu geben. Unter anderem soll der FC Bayern an dem 19-Jährigen interessiert sein.
Wie die englische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, wird Kabak mittlerweile auch von den Topklubs der Premier League beobachtet. Demnach sollen Arsenal London, Manchester United und die Tottenham Hotspurs ein Auge auf den jungen Türken geworfen haben. Der Innenverteidiger kann Stuttgart aufgrund des Abstiegs für eine festgeschriebene Ablösesumme von 15 Millionen Euro verlassen.
In der Rückrunde gehörte Kabak trotz seinen jungen Alters zu den absoluten Leistungsträgern. 17 Spiele inklusive Relegation absolvierte er über die kompletten 90 Minuten. Dabei gelangen ihm drei Tore, darunter ein Doppelpack beim 5:1-Sieg gegen Hanover 96. Die Entwicklung des 1,86 Meter großen Verteidigers blieb auch dem aktuellen Meister Bayern München nicht verborgen. Schon im vergangenen Jahr beobachteten die Münchener ihn, wie übrigens auch Borussia Dortmund.
Nun hat der FC Bayern das Interesse an Kabak wohl erneuert. Das erscheint wenig verwunderlich. 15 Millionen Euro für einen aufstrebenden Youngster mit Bundesliga- und sogar Champions League-Erfahrung (bei Galatasaray) entsprechen einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch wenn nach den Verpflichtungen von Pavard und Hernández kein unmittelbarer Bedarf in der Verteidigung besteht, sollte sich der deutsche Rekordmeister zumindest Gedanken über einen Transfer machen.
Dass Kabak Pavard aus Stuttgart kennt, könnte dabei natürlich ein Vorteil für die Münchener sein. Allerdings liebäugelt der Türke wohl auch mit der Premier League. Schon als Kind sei es für ihn ein Traum gewesen, in der höchsten englischen Spielklasse aufzulaufen. Die Chancen für den VfB Stuttgart stehen nicht gut. Es deutet alles darauf hin, dass sie ihren Youngster nach etwa einem halben Jahr wieder verlieren werden. Wohin es Kabak treibt, bleibt erstmal abzuwarten.
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