Nachdem der VfL Bochum die abgelaufene Spielzeit am Ende doch noch auf einem guten sechsten Platz beendete, laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Die Chancen auf den Aufstieg in das deutsche Oberhaus sind aufgrund der Bundesliga-Absteiger aus Köln und Hamburg deutlich gesunken. Dennoch freut sich VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzielorz auf die kommende Spielzeit. Im Interview mit dem „kicker“ gab der 39-Jährige jetzt einen Einblick in seine Arbeit und sprach unter anderem über Leihen und die Zukunft zweier Profis.
Es gibt sicherlich dankbarere Aufgaben als jene, die Schindzielorz aktuell zu meistern hat. Er muss mit äußerst limitierten finanziellen Mitteln einen Kader formen, dem langfristig der Aufstieg in die Bundesliga gelingen soll. Um hohe Ablösesummen zu umgehen, hat der Manager eine simple Lösung. „Ich weiß, dass viele das Thema ausleihen kritisch sehen. Aber wenn man dafür die richtige Partnerseite findet, kann das durchaus eine interessante Geschichte sein“, so der gebürtige Pole, der das Vorgehen wie folgt erklärt: „Wir kennen unsere Rahmenbedingungen und akzeptieren sie. Wir handeln so, dass es für uns wirtschaftlich vernünftig ist.“
In diesem Sommer hat Bochum bislang zwei Neuzugänge zu verzeichnen. Milos Pantovic kommt von der zweiten Mannschaft des FC Bayern München, Sebastian Maier von Hannover 96. Darüber hinaus hat man Vitaly Janelt fest verpflichtet und die Verträge von Thomas Eisfeld und Görkem Saglam verlängert. An einen Abgang von Lukas Hinterseer und Robbie Kruse glaubt Schinzielorz indes nicht.
„Zunächst einmal bin ich guter Dinge, dass diese Jungs, die uns zuletzt bereichert haben, auch in der neuen Saison für uns spielen werden. Aber abschließend lässt sich das noch nicht bewerten“, so der Sportvorstand. Kruse befindet sich derzeit bei der australischen Nationalmannschaft und bereitet sich auf die anstehende Weltmeisterschaft vor. Man müsse „auch da abwarten, wie sich die Dinge entwickeln“, äußert sich Schindzielorz vorsichtig zu der Personalie.
„Der Hamburger SV und der 1. FC Köln werden Bereicherungen für die 2. Liga sein“, ist sich der VfL-Mangager sicher. „Außerdem glaube ich, dass die Aufsteiger aus Magdeburg und Paderborn eine ähnlich gute Rolle spielen können wie Holstein Kiel in der vergangenen Saison. Wir werden uns wieder in einer starken und ausgeglichenen Liga bewegen“, so Schindzielorz, der sich besonders auf das Wiedersehen mit dem „Effzeh“ freut.
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