Das 150. Länderspiel von Robert Lewandowski beim 2:1 gegen die Türkei im Test war ein trauriges. Der Kapitän der „Adler“ musste nach 33 Minuten verletzt aufgeben und das folgende Bulletin des polnischen Fußballverbandes war nicht minder ernüchternd: „Der Kapitän wird gegen die Niederlande nicht spielen.“
„Es ist so schade“, bedauerte dies auch Polen-Idol Zbigniew Boniek, „Robert hat 12 Jahre in Deutschland gespielt und sich so auf das Turnier gefreut.“
Ja, zumal Robert Lewandowski zuvor 5-mal in 11 EM-Einsätzen für Polen erfolgreich war.
Ohne „Lewy“ hatten die „Bialo-Czerwoni“ (Dt.: Die Weiß-Roten) seit dessen EM-Debüt 2012 im eigenen Land noch nie ein Europameisterschaftsspiel verloren.
Umgekehrt reichten 2021 aber auch drei Lewandowski-Tore nicht, um das Vorrunden-„Aus“ zu verhindern.
Ein Muskelfaserriss verdammte den Torjäger vom FC Barcelona gegen die Niederlande zum Zuschauen. Ob er im Turnier überhaupt noch zum Einsatz kommt, ist offen.
Da sich auch Karol Swiderski (Hellas Verona) gegen die Türkei beim Torjubel eine Knöchelverstauchung zuzog und angeschlagen war, rückte Adam Buksa (Antalyaspor / 16 Saisontreffer in der türkischen Süper Lig 2023/2024) in die Startelf.
Das schien sich anfangs auszuzahlen. Buksa erzielte per Kopf nach 16 Minuten die überraschende 1:0-Führung für Polen.
Es war sein 10. Länderspiel-Treffer – und für Holland war es der 3. Gegentreffer in Folge nach einem Eckball.
Die Niederländer, von 40.000 Oranje-Fans nach Hamburg begleitet, kamen nach 29 Minuten durch Liverpool-Profi Cody Gakpo zum 1:1.
„Die polnischen Stürmer erhalten zu wenige Bälle, da würde auch Lewandowski keine Chancen bekommen“, war sich der ehemalige ÖFB-Nationalspieler Roman Mählich in der zweiten Halbzeit im ORF sicher.
Der eingewechselte Hoffenheim-Legionär Wout Weghorst (83.) erlöste die Niederländer mit dem 2:1.
Ein Top-Wert: Nach Jan Vennegoor of Hesselink 2007/2008 wurde er zum erst zweiten niederländischen Spieler, der in drei aufeinanderfolgenden Spielen als Joker treffen konnte.
Weghorst netzte 2:15 Minuten nach seiner Einwechslung für Memphis Depay. „Weghorst hat wie ein klassischer Mittelstürmer vollendet“, sagte der frühere englische Nationalspieler Danny Murphy bei BBC, „die Niederländer werden glücklich sein, denn auf diesem Resultat können sie aufbauen.“
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