Es ist erst der dritte Spieltag in der UEFA Champions League. Trotzdem ist das Aufeinandertreffen zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Olympique Lyon bereits ein richtungsweisendes Spiel. Während die Franzosen mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen auf Platz 1 in der Gruppe F stehen, sind die Sinsheimer zum Punkten verpflichtet. Denn bei einer möglichen Niederlage würde der Anschluss zu den K.O.-Plätzen verloren gehen.
Bislang schlug sich die Elf von Julian Nagelsmann auf der großen Bühne Champions League mehr als achtbar. Das große Problem – man belohnt sich nicht für die guten Auftritte. So steht Hoffenheim derzeit mit einem Punkt auf Platz 4 der Gruppe F. Das lag unter anderem auch an Unaufmerksamkeiten in den Schlussphasen der bisherigen Spiele. Sowohl beim 2:2 gegen Donezk als auch beim 1:2 gegen Manchester City kassierte man späte Gegentreffer und ließ damit wichtige Punkte liegen.
„Ein Sieg gegen Lyon wäre sehr wichtig. Olympique ist eine gute Mannschaft, aber wir sind auch gut drauf und haben am Wochenende Selbstvertrauen getankt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir morgen gewinnen können“, zeigt sich Trainer Julian Nagelsmann optimistisch gestimmt. Tore dürften dabei garantiert sein. Die TSG blieb bislang in keinem Pflichtspiel ohne eigenen Treffer, was natürlich den kreativen Angriffsfußball des Trainers in ein gutes Licht stellt. Jedoch konnten die Kraichgauer auch noch nicht zu Null spielen. 13 Gegentreffer in der Liga sowie vier derer in der Champions League sind zu viel, um ganz oben mitzuspielen.
Die Gäste aus Lyon hingegen setzten am ersten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase gleich mal ein erstes Ausrufezeichen. Die Mannschaft von Bruno Génésio bezwang den großen Favoriten Manchester City mit 2:1 nach einem couragierten Auftritt im Etihad Stadium. Im zweiten Spiel gegen Shakhtar Donetsk kamen die Franzosen nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem 0:2-Rückstand zurück. Am Ende trennten sich beide Teams 2:2-Unentschieden.
Hoffenheims Julian Nagelsmann ist gewarnt und hat großen Respekt vor dem Tabellenfünften der Ligue 1. „Die große Stärke von Olympique Lyon ist ihre Unbekümmertheit, was sie sehr unberechenbar macht. Ihre offensive Stärke beginnt auf den Außen und geht bei guten Box-to-Box-Spieler weiter. Der Schlüssel wird sein, gut zu verteidigen und unsere Räume zu finden“, sagt der 31-Jährige über den kommenden Gegner. Die Verwundbarkeit der jungen Truppe hat jüngst das Spiel gegen Paris Saint Germain in der französischen Liga gezeigt. Vor der Länderspielpause fegte der amtierende Meister die Lyoner mit 5:0 vom Platz und sorgte für ordentlich Unruhe im Verein.
TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Adams, Vogt, Bicakcic – Kaderabek, Grillitsch, N. Schulz – Demirbay, Kramaric – Szalai, Nelson
Olympique Lyon: Lopes – Tete, Denayer, Marcelo, Mendy – Ndombelé – Tousart, Pape Diop – B. Traore, Depay, Aouar
Paul Wanner spielt beim 1. FC Heidenheim auf Top-Niveau. Der 18-Jährige kann sich zwischen der…
Beim FC Bayern München konnte es im Freitagsspiel der Bundesliga einen Torhüter-Wechsel geben. Weltmeister Manuel…
Der 11. Bundesliga-Spieltag wird am Freitagabend vom Heimspiel des FC Bayern gegen den FC Augsburg…
50 Jahre 2. Bundesliga – Das „Unterhaus“ des deutschen Fußballs lieferte viele statistische Besonderheiten. Unter…
Ein letzter Blick auf das Länderspiel-Jahr 2024 mit Deutschland, das am 19. November 2024 mit…
Jamal Musiala (21) vom FC Bayern München und Florian Wirtz (21) vom Deutschen Meister Bayer…
Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.